54. Deutsche Sitzballmeisterschaft 2007 (HERREN)
Am 27./28. April 2007 in Landsberg (Sachsen-Anhalt)
Die letzten drei Partien waren alles andere
als ein Vergnügen. Nur unter Schmerzen konnten die beiden
Angriffspieler des Reha- und Behindertensportvereins (RSV)
Weilheim, Christian Riedl und Dominik Seitz, die deutschen
Meisterschaften in Landsberg (Sachsen-Anhalt) beenden. Ein
Umstand, der zeigt, wie kräftezehrend der Wettbewerb war.
Immerhin gehören Riedl und Seitz zu den Top-Akteuren ihrer
Zunft. Zumindest haben sich die Schmerzen gelohnt, der RSV
Weilheim sicherte sich nämlich den Vize-Titel.
Eine Platzierung, mit der die Weilheimer nicht unbedingt
gerechnet hatten. "Zufrieden gewesen wären wir mit einem
Platz zwischen fünf und sieben", berichtete Riedl. Doch die
Weilheimer waren kaum aufzuhalten. Lediglich gegen den
späteren Sieger BS Oberhausen (21:31) und den Vierten VSG
Pforzheim (20:28) gaben sie Punkte ab. Am Ende hatten die
Weilheimer 24:4 Zähler zu Buche stehen. Zum Vergleich: Bei
ihrer Vize-Meisterschaft im Jahr 2004 hatten die Weilheimer
zwei Punkte weniger auf der Haben-Seite gehabt.
Wohl mit ein Grund für den starken Auftritt: Die Penzberger
Neuzugänge Hans und Florian Hohenauer "haben sich prächtig
in das Team integriert", so Riedl. Die beiden Hohenauers
gehörten in allen 15 Partien auch zur Stammformation, da
Ernst Ellinger und Lorenz Blob angeschlagen angereist waren.
Ihren höchsten Sieg feierten die Weilheimer gegen
Schlusslicht Recklinghausen (40:14), den Drittplatzierten
Emmelshausen bezwang der RSV klar und deutlich mit 32:27
Punkten.

Oben von links: Hans Hohenauer, Jürgen Weiglein, Ernst
Eilinger, Christian Riedl, Dominik Seitz, Florian Hohenauer
und Lorenz Blob